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Autor *Thema: Lob  (Gelesen 154 mal)
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robin
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Lob
« am: 21. Juli 2019, 21:23:16 »

Habe gerade in einem anderem Forum über das Thema „Loben beim Pferd“ gelesen. Fand es sehr interessant, da es dort auch darum ging, daß manche nicht genau mitbekommen ob ihre Pferde ihr gewähltes Lob auch verstanden haben. also stelle ich hier mal die Fragen:  Wann lobt ihr euer Pferd, welche Art des Lobes wählt ihr und wie seit ihr sicher das es vom Pferd auch richtig verstanden wird?
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Pferde berühren die Seele des Menschen:-)


tuc
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« Antworten #1 am: 22. Juli 2019, 07:58:08 »

Ich lobe mit Leckerchen , Streicheln und Stimme . Je nach Schwierigkeitsgrad der Aufgabe , Leckerchen sind die höchste Stufe .
Sahir ist zum Glück ein Pferd das sehr deutlich spricht , die Ohren , Augen und der Hals bekommen deutlich Spannung , er wendet sich zu mir und senkt dann den Kopf .
Bei Rico funktioniert das Loben ähnlich,  wobei er selten Leckerchen bekommt . Er schaltet dann ab und will nur noch fressen.  Bei ihm klappt ein deutliches Streicheln unter der Mähne am besten . Auch er senkt den Kopf wenn wir uns einig sind .
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Kirel
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« Antworten #2 am: 22. Juli 2019, 08:06:54 »

Ich habe immer einen laminierten Zettel in der Tasche, auf dem "Lob" steht. Die eigentliche Schwierigkeit bestand darin, dem Pferd erst einmal Lesen beizubringen.
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Nakema
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« Antworten #3 am: 22. Juli 2019, 08:25:53 »

Also ich lobe mein Pony für alles und immer überschwenglich. Ich glaube, der denkt das wäre völlig normal  2funny

Wenn ich aber wirklich etwas von ihm möchte, dann arbeite ich ausschließlich mit "Druck" und "Druck wegnehmen". Und seit ich weiß, wie ich das wirklich sekundengenau einsetzen kann, ist das die effektivste Art für uns beide etwas zu erreichen. Egal ob vom Boden aus oder im Sattel.

Loben im Sinne von "streicheln" und "Leckerchen" gibt es nur nur Festigung unserer emotionalen Beziehung. Wobei Akando ein Leckerchen-Junky ist und danach auch kein Sack mehr zuhört und einem nur sehr aufdringlich die Taschen nach noch mehr Beute absucht...

Am allerbesten finde ich immer die Pferdemenschen, die mit einem vollen Futtereimer im Anhänger stehen und mit selbigem rappeln, während der Zosse mit abgespreizten Beinen vor der Rampe steht und demonstrativ neben den Hänger guckt. Hat das denn überhaupt jemals funktioniert???
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Guinness
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« Antworten #4 am: 22. Juli 2019, 09:02:56 »

...das ist dann ja erst mal kein lob sondern ein locken...  Zwinkernd

...auf dem reitplatz ist ein lob bei mir ein streicheln und ein runter schalten bzw stehen lassen...  und/oder  auch druck rausnehmen...

Leckerchen gibt es gar nicht.... Pony is ja schließlich dick genug...  Zwinkernd

Wenn im gelände was gruselig ist arbeite ich auch eher über Annäherung / Rückzug oder ich "lenke" ihn ab und konzentriere ihn wieder auf mich da oben... lob im eigentlichen sinne gibt's da nicht...er darf dann halt wieder am langen zügel weiterschlendern....  und belohnt sich ja eigentlich selbst wenn er wieder entspannt ist...

woran merkt man dass seine art des lobens funktioniert?! ich denke mal, wenn das Pony deutliche fortschritte macht  bei den Übungen... oder sich sehr schnell wieder entspannt...

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Nakema
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« Antworten #5 am: 24. Juli 2019, 10:17:26 »

*Notizzettel-schreibt*

Möhren-Angel als Spiel für die nächste Forenralley wäre doch wieder eine lustige Idee...  Gruebel1
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Kerha
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« Antworten #6 am: 24. Juli 2019, 11:39:40 »

Ich nehme Leckerchen normalerweise nur beim Einüben neuer Sachen,
ansonsten Lob durch Stimme, Knuddeln oder Druckwegnahme  Smiley
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Kirel
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« Antworten #7 am: 27. Juli 2019, 18:15:33 »

Ich gehöre zu den Menschen, die vermutlich noch die alte Ausbildung bekommen haben. Darin kommen keine Leckerlis vor. Bis heute habe ich auch nichts derartiges im Stall herumliegen.

Es ist langwierig, einem Pferd etwas Neues beizubringen, ein kompliziertes Spiel aus Versuch und Irrtum. In dieser Situation ist für ein Pferd eine Pause eine wichtige Belohnung. Und wir reden hier nicht von sechzig Sekunden. Vor dieser Pause wird noch akustisch gelobt und gründlich gestreichelt. Danach geht das Pferd entspannt am langen Zügel, genießt die Pause und entspannt sich wieder.
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Nakema
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« Antworten #8 am: 30. Juli 2019, 08:27:35 »

Ganz oft bestätigt das Pferd diese Pausen mit "schmatzen". Daran kann man gut erkennen, daß der Equide wirklich entspannt. Und nur ein entspanntes Pferd kann nachdenken. Das bedenken leider sehr viele Reiter nicht...
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