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Autor *Thema: Sauerampfer und anderes Unkraut - Tips zur Bekämpfung!  (Gelesen 220 mal)
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Nakema
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« am: 01. Juli 2019, 09:37:04 »

Der Sauerampfer ist nur schwach-giftig und wird selbst im Heu nicht von den Pferden gefressen. Trotzdem entferne ich diese Pflanzen von meinen Weiden, da diese die unangenehme Eigenschaft besitzen, sich Kolonie-artig weiter auszubreiten. So habe ich im Laufe der Jahre die alten Weiden in Grunewald komplett Sauerampfer-frei bekommen. Das war auch mein Plan für die neuen Weiden in Frasselt.



In jahrelangen Feldstudien haben verschiedene Möglichkeiten der Unkrautvernichtung getestet. Simplex funktionert prima, allerdings bin ich grundsätzlich gegen die chemische Keule. Die wirklich nur im äußersten Notfall bitte!

Vor Jahren hatte ich die kompletten Pfahlwurzeln von diesem Dreckskraut ausgebuddelt. Eine Mörder-Arbeit und innerhalb kürzester Zeit hatte ich mit dieser Maloche 2 Spaten geschrottet! Immerhin können die Wurzeln von größeren Pflanzen bis zu 50cm lang werden! Danach bin ich dazu übergegangen, die dicke Pfahlwurzeln ca. 10 - 15cm tief in der Erde zu durchtrennen. Dies reicht aus, um die Pflanze zu töten! Den Sauerampfer nur oberhalb der Grasnarbe abzustechen oder gar nur absensen führt nur zu einem vermehrten, buschartigen Wachstum...

Nach 2 Stunden hatte ich die meisten Sauerampfer Pflanzen geschafft und eine komplette Schubkarre voll mit dem Unkraut ausgebuddelt



Hier sieht man ganz gut, daß ich die Wurzeln nicht komplett entfernt habe



Habt Ihr auch nützliche Tips für die Unkrautbekämpfung?
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Bee
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« Antworten #1 am: 01. Juli 2019, 14:41:06 »

Super Nakema! Ich denke dein Fleiß zahlt sich auch, auch die der Weidepflege. Mir ist aufgefallen, dass Sauerampfer auch wie Hölle wächst, wenn Flächen überweidet sind.
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Wer anderen eine Grube gräbt, ist Bauarbeiter.


Lettir
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« Antworten #2 am: 01. Juli 2019, 15:25:22 »

Ach ja das liebe ungewünschte auf der Weide. Ich rufe und sense auch was nicht niet und nagelfest ist. Und hab jetz durch Zufall gesehen, das unsere neuen Nachbarn im Garten JKK stehen haben und es quasi verblüht ist HuchHuchHuchHuchHuch? ich weis nicht warum und befürchte, wenn ich das eine Herr bin ,ist das die nächste Seuche
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Das Leben ist zu kurz um sich über alles Aufzuregen .Wer weis schon was morgen ist ;-)


Condorline
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« Antworten #3 am: 01. Juli 2019, 16:00:30 »

Es gint wirklich Menschen die das Zeugs schön finden. Meine Freundin ( die wohnt allerdings nicht aufm Land) hat das auch im Vorgarten. Ich war fassungslos. Habe ihr dann versucht klar zu machen das das auch bei ihr gesundheitliche Schäden hervorrufen kann , wenn sie es ohne Handschuh anfasst.
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Lettir
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« Antworten #4 am: 01. Juli 2019, 18:51:01 »

Wenn die Leute nicht wissen um was es sich handelt dann ist das so aber in diesem Fall sind das pferdeleute  raufen1
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Nakema
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« Antworten #5 am: 02. Juli 2019, 08:23:30 »

Ich finde es auch immer wieder erschreckend, wenn ich bei anderen Pferdeweiden vorbei komme, wie viele Pferdebesitzer das JKK beinahe züchten!?!?!?

Auf der Millfield-Ranch in Nütterden (früher Rosie, jetzt ja verkauft) ist eine riesige Weide unbenutzt. Da wächst inzwischen Heu am Halm und das JKK blüht da in voller Pracht! Ich kann das wirklich kaum fassen...  shocked1
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« Antworten #6 am: 03. Juli 2019, 09:20:42 »

Wir haben gegens Kreuzkraut mittlerweile einen Unkrautstecher von Fiskars. War nicht günstig aber funzt sehr gut und im stehen ist die Arbeit komfortabler und fast schon spassig Smiley

Ampfer schneiden wir nur ab und sammeln ihn ein - buschartiges Wachstum konnten wir dabei hier nicht beobachten...

Brennesseln werden abgesenst und liegen gelassen - die Ponys stürzen sich drauf.

Disteln dürfen wachsen - sie kommen bei uns eh nicht zum blühen und aussamen da scheinbar Distelblüten bei unseren Zossen als kulinarische Delikatesse gelten.

Wolfsmilch rupfe ich nur aus wenn ich auf größere Bestände treffe. Hahnenfuss ist super damit die Zossen selektiver fressen und nicht nur schaufeln - wurde aber von ganz allein weniger mit düngen und kalken der Wiese.

Schachtelhalm rupfe ich - wir haben aber auchnur vereinzelte Pflanzen. Platterbse darf an drei Stellen wuchern - die Hummeln lieben sie Smiley
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« Antworten #7 am: 03. Juli 2019, 10:08:23 »

Mein Schnuffer ist verrückt nach Schachtelhalm. Bei Ausflügen im Wald räumt er ganze Flächen ab.

Ja, ich weiß, die Pflanze ist eigentlich giftig für Pferde.
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molly
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« Antworten #8 am: 03. Juli 2019, 12:39:31 »

Muss ich bei der Giftigkeit nicht Akker- von Sumpfschachtelhalm trennen ? Das eine ok , das andere giftig ?  Gruebel1
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Kirel
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« Antworten #9 am: 03. Juli 2019, 13:09:32 »

Nach meinem Kenntnisstand ist das nicht endgültig sicher geklärt.  search1
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« Antworten #10 am: 03. Juli 2019, 17:15:15 »

Sauerampfer: kannste auch in den Salat packen, so wird er auch noch nutzbringend vernichtet :-)

Rezepte Sauerampfer
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Nakema
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« Antworten #11 am: 04. Juli 2019, 09:58:32 »

Finde nix, wo Schokolade mit dabei ist... Dann also doch lieber in die Schubkarre und ab auf den Mist...  music1
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Nakema
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« Antworten #12 am: 08. Juli 2019, 10:52:52 »

Im Wald sind inzwischen einige Trampelpfade derbe mit langen Ranken von frischen, pickerigen Brombeeren zugewachsen. Ich glaube, da muß ich mal mit der Rosenschere lang...
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Nakema
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« Antworten #13 am: 11. Juli 2019, 12:02:21 »

Gestern habe ich die abgefressene Weide dann mal mulchen lassen. Mir steht dieser tolle Service mehrfach jährlich kostenlos zur Verfügung. Ich bin gespannt, wie sich das auf die Verbreitung von Unkraut auswirken wird! Ich habe vorher extra alles, was sich aussähen könnte akribisch abgesammelt, ausgegraben, weg gepflückt. Mein Alptraum wäre es ja, daß ein JKK-Pflänzchen mit gemulcht würde und die Pferde nach einiger Zeit wieder auf diese Weide dürften und die vertrocknete Pflanze dann doch noch fressen!!!

So ist jetzt aber das harte Gras an einigen Stellen - das die Pferde doch nicht mehr fressen würden - auch gemäht und gemulcht. Vereinzelte Brennessel-Nester sind dem Erdboden gleich gemacht. Ich werde berichten!

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