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Autor *Thema: Pferd vermisst ....  (Gelesen 869 mal)
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Nikita
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« am: 22. Dezember 2017, 18:13:13 »

Folgendes findet sich aktuell auf Facebook, da das aber nicht jeder nutzt dachte ich macht es Sinn das auch hier zu posten ....
Hier erstmal der Link  https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1776295765715332&id=100000047773529

Hilfe!!!!
Ich bin auf der Suche nach meinem Pferd „Mohawk“, ein Schimmel.
Mohawk ist ein Pony im Endmaß, er ist 15 Jahre alt und voll ausgebildet im Springen und in Dressur.
Mitte August 2017 habe ich, mein Pferd Mohawk auf die Wiese des
Herrn B., 46499 Hammminkeln gestellt.
Im September haben meine Eltern und ich Mohawk viermal besucht, alles war in Ordnung.
Am 22.09.2017 bin ich in die USA geflogen, da ich dort eine Ausbildung begonnen habe, meine Mutter hat mich begleitet. Am 27.09.2017 hat meine Mutter sich telefonisch nach dem Befinden von Mohawk erkundigt.
Herr Helmut B. bestätigte meiner Mutter mit zwei Fotos per Whatsapp und einer SMS, die den Wortlaut trug:
„Ich glaub der fühlt sich wie im Paradies!“
Am 1.November sind meine Eltern nach Hamminkeln gefahren und wollten Mohawk unangemeldet besuchen. Leider fanden sie ihn nicht vor.
Nachdem meine Eltern Herrn B. zur Rede stellten, äußerte dieser sich in der Weise, dass das Pferd am 30.10.2017 an einem Aorta Abriss verstorben sei und er keine Zeit gefunden habe, mich darüber zu informieren.
Herr B. hatte auch meinen Pferdepass, den er nur auf mehrmaliges Drängeln meiner Eltern zurückgab.
Nach Aussage des Herrn Helmut B. hat der Tierarzt -ebenfalls aus Hamminkeln- den Tod an unserem Pferd festgestellt.
Meine Mutter hat am 02.11.2017 Tierarzt telefonisch kontaktiert, dieser bestätigte Ihr den Tod von Mohawk. Nachdem meine Mutter aber eine schriftliche Aussage haben wollten, rief der Tierarzt meine Mutter am gleichen Abend an und nahm seine Aussage, die er am Morgen telefonisch bestätigt hat, wieder zurück.
Des Weiteren bestätigte er meiner Mutter abends am Telefon, dass er mein Pferd Mohawk noch nie gesehen und demnach auch keinen Tod festgestellt habe; die Falschaussage habe er nur zum Gefallen als Freundschaftsdienst für Herrn B. getätigt, da Herr B. ihn darum gebeten habe.
Ebenfalls behauptete Herr B.am 01.11.2017 meinen Eltern gegenüber, dass mein Pferd am 30.10.2017 vom Abdecker, der zufälligerweise in der Nähe war, abgeholt wurde. Am 2.11.2017 revidierte er seine Aussage per SMS an meine Mutter und behauptete, dass der Vorfall wohl schon am 25.10.2017 stattgefunden hat. Der Abholschein ist laut der Aussage des Herrn B. „irgendwie“ verlorengegangen. Mittlerweile ist eine sehr unleserliche Rechnung aufgetaucht, die lediglich die Abholung „eines Pferdes“ bescheinigt.
Mein Pferd hat einen Chip und ist auch bei der FN angemeldet.
Nach den ganzen Behauptungen folgte nun am 06.11.2017 eine neue SMS an meine Mutter von Herrn Helmut B., in der er nun behauptete, das Pferd sei doch nicht am Aorta-Abriss gestorben, sondern er hätte es in einem grauenvollen Zustand auf der Wiese vorgefunden.
Seit dem 1. November 2017 bin ich mit meiner Familie auf der Suche nach meinem Pferd und bitten alle um Mithilfe:
Wer hat im Oktober 2017 auf den Weiden des Herrn B.
46499 Hamminkeln
etwas beobachtet oder etwas gehört.
Für sämtliche Hinweise wären ich und ich glaube auch die Polizei dankbar
Ich setze einen Finderlohn in Höhe von 5000€ aus.
Hinweise bitte unter: 0157 749 432 07

Bei Facebook findet sich auch ein Bild von dem Pony

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Leben ist das, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben  *John Lennon*


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« Antworten #1 am: 22. Dezember 2017, 20:53:56 »

Nochmal weitere Infos

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/pferdehof-in-hamminkeln-viel-wirbel-um-ein-verschwundenes-pony-aid-1.7283548

22. Dezember 2017 | 16.53 Uhr
Pferdehof bei Wesel
Viel Wirbel um ein verschwundenes Pony
Wesel. Bei Facebook macht eine Halterin einem Pferdehof aus dem Kreis Wesel schwere Vorwürfe. Das alte Pony ihrer Tochter war plötzlich verschwunden. Der Fall ist rätselhaft. Von Sebastian Peters
Ein Facebook-Eintrag wegen eines verschwundenen Pferdes namens Mohawk hat am Donnerstag für Wirbel in dem sozialen Netzwerk gesorgt. Die Halterin aus Düsseldorf macht einem Pferdehof aus dem Kreis Wesel den Vorwurf, ein 15 Jahre altes Pony verschwinden lassen zu haben. Immer wieder habe sich der Besitzer des Pferdehofes in Widersprüche verstrickt.

Die Polizei bestätigte auf Anfrage, dass das Verschwinden des Tieres inzwischen zur Anzeige gebracht wurde. Der Fall liegt bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, teilte eine Sprecherin mit.

Wurde das Pferd verkauft? Ist es verendet? Die Besitzer des Tieres rätseln. Zunächst machte die Besitzerin des Pferdes den Fall unter Nennung von konkreten Namen bei Facebook öffentlich. "Dies geschah in Absprache mit unserem Anwalt", betonte die Mutter der Reiterin von Mohawk. Danach stand bei der Düsseldorfer Familie das Telefon nicht mehr still. "Ich stehe zu allem, was bei Facebook an Vorwürfen notiert ist", teilte die Mutter der Familie mit. Man wolle aber nun erst die nächsten Schritte mit dem Anwalt besprechen, ehe man sich weitergehend öffentlich erkläre.

"Ich glaub, der fühlt sich wie im Paradies!"
Auf Facebook sind die Vorwürfe dokumentiert. Das Pony Mohawk ist demnach 15 Jahre alt und voll ausgebildet in Springen und Dressur. Mitte August habe man dieses Tier auf dem Pferdehof abgegeben, da die Tochter, die das Tier reitet, im September 2017 in die USA ging. Ende September habe der Pferdehofbesitzer den Düsseldorfern mitgeteilt, dass es dem Tier gut gehe – zum Beweis habe er sogar Bilder per Whatsapp gesendet, verbunden mit dem Satz: "Ich glaub, der fühlt sich wie im Paradies!"

Als die Eltern dann am 1. November in den Kreis Wesel fuhren, hätten sie das Tier nicht mehr vorgefunden. Der Pferdehofbesitzer habe zunächst gesagt, dass das Tier an einem Aorta-Abriss verstorben sei. Der Pferdehofbesitzer habe dann gesagt, ein Tierarzt im Ort habe den Tod gar bestätigt. Der Tierarzt bestätigte dies dann telefonisch am 2. November. Als die Mutter eine schriftliche Bestätigung wollte, habe der Tierarzt seine Aussage revidiert. Er habe das Tier nie gesehen und könne deshalb auch nicht den Tod bestätigen.

Ebenfalls am 1. November sagte der Pferdehofbesitzer zu den Eltern, dass ein Abdecker Mohawk abgeholt habe. Zum Beweis legte er eine Rechnung vor. Die sei aber unleserlich, klagt die Düsseldorfer Familie. Am 6. November habe sich der Pferdehalter erneut gemeldet. Da gab er gegenüber der Familie an, das Pferd sei doch nicht an einem Aorta-Abriss gestorben, sondern er habe es in einem "grauenvollen Zustand" auf der Wiese vorgefunden.

Hofbesitzer fühlt sich nicht schuldig
Diese Version bestätigte der Pferdehofbesitzer auch am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion. "Ich habe einen großen Fehler gemacht. Habe nicht sofort die Wahrheit gesagt, um den Leuten das alles zu ersparen." Richtig wäre es gewesen, sofort einen Tierarzt zu verständigen. Dass man ihm aber nun bei Facebook unterstelle, das Pferd unter der Hand verkauft zu haben, "finde ich heftig". Zumal das "sicherlich nette Freizeitpferd" nicht mehr als 150 bis 200 Wert gewesen sei. "Ich kann die ganze Sache nicht mehr rückgängig machen, fühle mich aber völlig unschuldig am Tod des Tieres."

Der besagte Pferdewirt hat mittlerweile seinen Anwalt kontaktiert, um gegen die "Hetzkampagne" bei Facebook vorzugehen. Denn er habe zunächst lediglich den Tod von Mohawk bestätigt, um der Mutter der Reiterin, die im Stall regelrecht zusammengebrochen sei, einen Gefallen zu tun. "Es war ein Akt der Menschlichkeit. Ich habe sie dann hinterher angerufen und ihr die Wahrheit gesagt, worauf sie sich für meine Ehrlichkeit bedankt hat." In Gesprächen mit der Polizei habe man ihm schon mitgeteilt, "dass da strafrechtlich nichts passieren wird".

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« Antworten #2 am: 23. Dezember 2017, 11:29:35 »

Die story ist in jedem Fall der Hammer. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Gestorben und entsorgt, ohne Bescheid zu geben- selbst, wenn es „nur“ das wäre, würde ich dem stallbesitzer sehr viele unschöne dinge an den hals wünschen  censored
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« Antworten #3 am: 23. Dezember 2017, 20:06:13 »

Jepp , ich auch, es gab gegen diesen Herrn und den Stall auch schon andere Anschuldigungen was seine Ausbildungsmethoden angeht  http://www.lokalkompass.de/wesel/vereine/ausbildung-junger-pferde-ueberdenken-d101920.html

Inzwischen bekam er auch Auszeichnungen wie z.B. das goldene Reitabzeichen und hält Kurse hier in der Umgebung

Und er gehört auch bei Ehorses als Verkäufer nicht unbekannt

Traurige Grüße
Nicole
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